Nachträglicher Katalysatoreinbau lohnt in vielen Fällen
Viele erfahren es erst mit der nächsten Rechnung: Seit Anfang des Jahres fallen für Autos älterer Jahrgänge mehr Steuern an. So kosten etwa Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 1 pro 100 Kubikzentimeter Hubraum cirka vier Euro mehr - gerade bei größeren Motoren stellt dies eine erhebliche Mehrbelastung der bis dato ohnehin nach eigenem Empfinden häufig geschröpften Autofahrer dar. "Viele Halter können das umgehen. Durch einfaches Nachrüsten mit einem entsprechenden Katalysator sparen sie gut die Hälfte der zu zahlenden Steuer. Darüber hinaus schützen sie durch Schadstoffreduzierung unsere Natur", informiert Fabian Seelenbrandt, Mitglied der Geschäftsleitung der Autowerkstattkette Pit-Stop Auto Service GmbH.
Für fast jedes gängige Modell halten Werkstätten passende Abgaskonverter bereit, die den Schadstoffausstoß um bis zu 90 Prozent reduzieren und den Steueraufwand noch unter das Niveau von 2004 drücken. So hat beispielsweise ein VW-Golf mit 1,8 Liter Hubraum im letzten Jahr 195,12 Euro gekostet. Nach der Erhöhung schlägt das gleiche Fahrzeug mit 272,34 zu Buche, was sich bei Umrüstung auf nur 121,50 reduziert und somit eine jährliche Ersparnis von 55 Prozent ergäbe.
Die weit mehr als 10 Millionen betroffenen Fahrzeuge und deren Halter erhalten Auskunft sowie Unterstützung bei Planung und Umbau in zahlreichen freien Reparaturwerkstätten wie beispielsweise Pit-Stop Auto Service. Die Hersteller der Fahrzeuge bieten selbst keine Steuerspar-Katalysatoren an.